ATC CODE: A02BA02

Dieses Präparat ist rezeptpflichtig.

Was ist Ranitic® 150 mg akut und wofür wird es angewendet?

Ranitic® 150 mg akut ist ein Magen-Darm-Mittel und gehört in die Gruppe der sogenannten Histamin-H2- Rezeptorblocker, die die Produktion von Magensäure verringern.

Ranitic® 150 mg akut wird angewendet:

  • zur Behandlung von Zwölffingerdarmgeschwüren (Duodenalulcera)
  • zur Behandlung von gutartigen Magengeschwüren (benigne Magenulcera)
  • zur Behandlung von Entzündungen der Speiseröhre durch Rückfluss von Magensaft (Refluxösophagitis)
  • zur Behandlung des sog. Zollinger-Ellison-Syndroms (Geschwürsbildung im Magen und Zwölffingerdarm aufgrund der erhöhten Produktion eines die Magensäureabsonderung stimulierenden Hormons durch einen bestimmten Tumor)
  • zur Vorbeugung des Wiederauftretens von Zwölffingerdarmgeschwüren (Duodenalulcera)
  • zur Fortsetzung der Behandlung zur Vorbeugung von Schleimhautblutungen im Magen- und Zwölffingerdarmbereich bei schwerkranken Patienten (Stressblutungsprophylaxe)
  • zur einmaligen Gabe unter der Geburt zur Vorbeugung einer Einatmung von Magensäure.

Kinder (3-18 Jahre)

  • Kurzzeitbehandlung von peptischen Geschwüren (Zwölffi ngerdarm- und gutartige Magengeschwüre)
  • Behandlung von gastro-ösophagealen Refl uxerkrankungen einschließlich Refl uxkrankheiten der Speiseröhre (Refl uxösophagitis) und Linderung der Symptome gastro-ösophagealer Refl uxerkrankungen

Hinweis:

Bei geringfügigen Magen-Darm-Beschwerden, z. B. nervösem Magen, ist Ranitic 150 nicht angezeigt.

Was müssen Sie vor der Einnahme von Ranitic® 150 mg akut beachten?

Ranitic® 150 mg akut darf nicht eingenommen werden,

  • allergisch gegen Ranitidin, andere sogenannte H2 - Rezeptorblocker oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • unter der Stoffwechselkrankheit „akute Porphyrie“ leiden. Vereinzelte Berichte deuten auf einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten der Stoffwechselkrankheit akute Porphyrie und der Einnahme von Ranitidin hin. Patienten mit einer akuten Porphyrie in der Krankengeschichte sollten daher nicht mit Ranitic 150 behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ranitic 150 einnehmen.

  • Der Wirkstoff von Ranitic 150 (Ranitidin) wird über die Nieren ausgeschieden; bei Patienten mit Einschränkung der Nierenfunktion sind die Blutspiegel von Ranitidin erhöht. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist die Dosis zu reduzieren (siehe Abschnitt 3 „Wie ist Ranitic 150 einzunehmen?“).
  • Falls bei Ihnen ein Magen- oder Zwölffi ngerdarmgeschwür besteht, sollte Ihr Arzt einen Test auf das Vorhandensein des Bakteriums Helicobacter pylori durchführen. Bei einem Befall des Magens mit diesem Keim sollte dann, wo immer möglich, eine Beseitigung dieses Bakteriums angestrebt werden.
  • Bei Vorliegen eines Magengeschwürs sollte Ihr Arzt zudem durch geeignete Maßnahmen eine Bösartigkeit ausschließen, da die Einnahme von sogenannten H2 -Rezeptorblockern die Symptome des Magenkarzinoms (Magenkrebs) verschleiern und damit dessen Diagnose verzögern kann.
  • Bei älteren Menschen, Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen, Diabetes oder mit geschwächtem Immunsystem kann das Risiko, eine ambulant erworbene Lungenentzündung zu entwickeln, erhöht sein.

Früh-, Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder

Kinder unter 3 Jahren und unter 30 kg Körpergewicht sollten von der Behandlung ausgeschlossen werden, so lange keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen (siehe Abschnitt 3 „Wie ist Ranitic 150 einzunehmen?“).

Ältere Menschen

Siehe unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Einnahme von Ranitic 150 zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/ anzuwenden.

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Einnahme von Ranitic 150 beeinfl usst werden, bzw. sie können die Wirkung von Ranitic 150 beeinfl ussen:

  • Antikoagulanzien vom Cumarintyp (z. B. Warfarin oder Phenprocoumon zur Blutverdünnung)
  • Procainamid und N-Acetylprocainamid (zur Behandlung unregelmäßiger Herzschläge)
  • Ketoconazol und andere Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen
  • Atazanavir, Delavirdin (zur Behandlung von HIV-Infektionen)
  • Gefi tinib (zur Behandlung des Lungenkarzinoms)
  • Antazida oder Sucralfat (Mittel, die zur Behandlung von Sodbrennen, säurebedingten Magenbeschwerden und Magen- und Zwölffi ngerdarmgeschwüren angewendet werden. Ranitidin sollte bei gleichzeitiger Einnahme dieser Mittel immer 2 Stunden vor diesen Arzneimitteln eingenommen werden.
  • Glipizid (Mittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit)
  • Midazolam und Triazolam (Beruhigungs- und Schlafmittel)
  • Theophyllin (Mittel zur Behandlung von Lungenerkrankungen; z. B. Asthma)

Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.

Einnahme von Ranitic 150 zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Unter Einnahme von Ranitidin wurde nach Aufnahme geringer Mengen Alkohol eine Erhöhung der Blutalkoholkonzentration beobachtet.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Der Wirkstoff von Ranitic 150 passiert die Plazenta (Mutterkuchen) und gelangt somit in den Blutkreislauf des ungeborenen Kindes. Bisherige Erfahrungen mit der Anwendung von Ranitidin bei Schwangeren haben keine Hinweise auf schädliche Wirkungen auf das ungeborene Kind oder die Schwangerschaft selbst ergeben. Sie sollten jedoch grundsätzlich ärztlichen Rat einholen, bevor Sie in der Schwangerschaft Medikamente einnehmen. Wenn Sie schwanger sind, sollten Sie Ranitic 150 nur dann einnehmen, wenn Ihr behandelnder Arzt Ihnen dies ausdrücklich empfi ehlt.

Stillzeit

Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Es gibt keine Untersuchungen darüber, ob die Aufnahme von Ranitidin über die Muttermilch für den Säugling schädliche Wirkungen hat. Sie sollten während der Stillzeit Ranitic 150 nicht einnehmen, es sei denn, Ihr behandelnder Arzt empfi ehlt Ihnen dies ausdrücklich.

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:

Aufgrund der Eigenschaften von Ranitidin ist ein Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Führen von Maschinen normalerweise nicht zu erwarten. Studien zu den Auswirkungen einer Einnahme von Ranitidin auf diese Fähigkeiten liegen jedoch nicht vor.

In seltenen Fällen können jedoch Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit, Verwirrtheits- und Unruhezustände sowie Halluzinationen auftreten, oder es kann durch die Wechselwirkung mit Alkohol (siehe Wechselwirkungen) zu erhöhten Alkoholspiegeln bei gleichzeitigem Alkoholkonsum kommen, so dass Ihr Reaktionsvermögen und Ihre Urteilskraft vermindert werden, und die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt sein können.

Ranitic 150 enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Ranitic 150 daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Wie ist Ranitic® 150 mg akut einzunehmen?

Nehmen Sie Ranitic® 150 mg akut immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren mit normaler Nierenfunktion

Zwölffi ngerdarm- und gutartige Magengeschwüre 2 Filmtabletten Ranitic 150 nach dem Abendessen oder vor dem Schlafengehen oder jeweils 1 Filmtablette Ranitic 150 morgens und abends. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 4–8 Wochen.

Vorbeugung des Wiederauftretens von Zwölffi ngerdarmgeschwüren

1 Filmtablette Ranitic 150 vor dem Schlafengehen. Die Dauer der Behandlung beträgt bis zu 12 Monate. Die Langzeittherapie ist angezeigt bei Patienten, aus deren Krankengeschichte bekannt ist, dass sie zu Rückfällen neigen.

Entzündung der Speiseröhre durch Rückfl uss von Magensäure

2 Filmtabletten Ranitic 150 nach dem Abendessen oder vor dem Schlafengehen oder jeweils 1 Filmtablette Ranitic 150 morgens und abends. Die Behandlungsdauer beträgt 8-12 Wochen.

Zollinger-Ellison-Syndrom

Zu Beginn 3-mal täglich 1 Filmtablette Ranitic 150 (entsprechend 450 mg Ranitidin/Tag). Falls erforderlich, kann die Tagesdosis auf 4-6 Filmtabletten Ranitic 150 (entsprechend 600-900 mg Ranitidin/Tag) gesteigert werden. Der Patient kann auf höhere Dosen eingestellt werden, sollte dies nach Bestimmung der Magensäuresekretion erforderlich sein (bis zu 6 g Ranitidin/ Tag sind verabreicht worden).

Vorbeugung des Einatmens von Magensäure während der Geburt

Einmalige Gabe von 1 Filmtablette Ranitic 150.

Fortsetzung der Behandlung zur Vorbeugung stressbedingter Blutungen von Magen und Zwölffi ngerdarm bei schwerkranken Patienten Sobald die Nahrungsaufnahme auf normalem Wege wieder möglich ist, ist für die weitere Dauer der Gefährdung 2-mal täglich 1 Filmtablette Ranitic 150 einzunehmen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder von 3-11 Jahren und über 30 kg Körpergewicht

Die Dosis wird auf Basis des Körpergewichts bestimmt. Der behandelnde Arzt wird die dem Körpergewicht entsprechende Dosierung ermitteln.

Behandlung von akuten Zwölffi ngerdarm- oder gutartigen Magengeschwüren

Die empfohlene Dosis beträgt 2-mal täglich 2 mg pro kg Körpergewicht für 4 Wochen. Diese Dosis kann auf 2-mal täglich 4 mg pro kg Körpergewicht erhöht werden. Nehmen Sie jede Dosis mit einem Abstand von 12 Stunden ein. Die maximale Tagesdosis beträgt 300 mg (entsprechend 2-mal täglich 1 Filmtablette Ranitic 150). Die Behandlungsdauer kann auf 8 Wochen erhöht werden.

Behandlung von gastro-ösophagealen Refl uxerkrankungen

Die empfohlene Dosis beträgt 2-mal täglich 2,5 mg pro kg Körpergewicht. Diese Dosis kann auf 2-mal täglich 5 mg pro kg Körpergewicht erhöht werden (entsprechend 2-mal täglich 1 Filmtablette Ranitic 150). Nehmen Sie jede Dosis mit einem Abstand von ungefähr 12 Stunden ein. Die maximale Tagesdosis beträgt 600 mg (entsprechend 2-mal täglich 2 Filmtabletten Ranitic 150). Die Maximaldosis trifft eher auf schwerere Kinder oder Jugendliche mit schweren Symptomen zu.

Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit einer eingeschränkten Nierenfunktion kann sich der Wirkstoff im Blut anhäufen. Der behandelnde Arzt wird die notwendige Dosierung ermitteln. Falls Sie an einer Nierenkrankheit mit stark eingeschränkter Nierenfunktion leiden, sollten Sie generell eine Tagesdosis von höchstens 150 mg einnehmen.

Art der Anwendung

Art der Anwendung Die Filmtablette wird unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) eingenommen.

Die Einnahme kann unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen. Die Kerbe dient nur zum Teilen der Tablette für ein erleichtertes Schlucken und nicht zum Aufteilen in gleiche Dosen.

Wenn Sie eine größere Menge Ranitic® 150 mg akut eingenommen haben als Sie sollten

Ranitic® 150 mg akut wirkt sehr gezielt, und es sind nach einer Überdosierung mit dem Präparat in der Regel keine besonderen Probleme zu erwarten.

Verständigen Sie trotzdem bitte bei Überdosierung unverzüglicheinen Arzt, damit er über das weitere Vorgehen entscheiden kann. Im Falle einer Überdosierung wird eine symptomatische und unterstützende Therapie empfohlen. Wenn nötig, kann der Wirkstoff durch Magenspülung oder durch Dialyse aus dem Blut entfernt werden.

Wenn Sie die Einnahme von Ranitic® 150 mg akut vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme, wie von Ihrem Arzt verordnet fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Ranitic® 150 mg akut Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Nicht bekannt: Häufi gkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Mögliche Nebenwirkungen:

Gelegentlich:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Übelkeit
  • vorübergehende Veränderungen der Leberwerte
  • Hautausschlag

Selten:

  • Überempfi ndlichkeitsreaktionen (z. B. Eosinophilie, Urtikaria [Nesselausschlag], Fieber, Blutdruckabfall, Angioödem [Schwellungen im Gesicht], Schluckbeschwerden, Bronchialkrampf, Brustschmerzen)
  • verschwommenes Sehen
  • akute Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • Leberentzündung (Hepatitis) mit oder ohne Gelbsucht
  • Erythema multiforme (schwerwiegende Haut-/ Schleimhautreaktion)
  • Juckreiz
  • Gelenkbeschwerden (Arthralgie)
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Erhöhung der Plasmakreatininwerte (Wert für die Nierenfunktion)

Sehr selten:

  • Veränderungen des Blutbildes (Leukozytopenie und/ oder Thrombozytopenie, Agranulozytose oder Panzytopenie, manchmal mit Knochenmarkshypoplasie oder -aplasie (Verringerung einer, mehrerer oder aller Blutzellen)
  • akute Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Eosinophilie, Hautausschlag, Fieber, Blutdruckabfall, Schwellungen im Gesicht, Schluckbeschwerden, Atembeklemmungen, Brustschmerzen, allergischer Kreislaufschock)
  • Verwirrtheits- und Unruhezustände
  • Halluzinationen
  • Depressionen
  • schwere Kopfschmerzen
  • unwillkürliche Bewegungsstörungen
  • Herzrhythmusstörungen (Tachykardie, Bradykardie und AV-Block)
  • Gefäßentzündungen
  • vermehrter Haarausfall
  • Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)
  • Brustschmerzen und Schwellung der Brust bei Männern
  • Libidoverlust
  • Potenzstörungen

Nicht bekannt

  • Stimmritzenkrampf (Laryngospasmus)
  • Atemnot (Dyspnoe)

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit von Ranitidin wurde bei Kindern im Alter von 0-16 Jahren mit säurebedingten Erkrankungen untersucht. Ranitidin wurde im Allgemeinen gut vertragen, wobei das Nebenwirkungsprofi l dem von Erwachsenen entspricht. Es ist eine begrenzte Menge von Sicherheitsdaten zur Langzeitanwendung, insbesondere in Bezug auf Wachstum und Entwicklung, verfügbar.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte

Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3

D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie ist Ranitic® 150 mg akut aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren!

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Aufbewahrungsbedingungen :

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ranitic® 150 mg akut enthält:

Der Wirkstoff ist: Ranitidin.

1 Filmtablette enthält 168 mg Ranitidinhydrochlorid (entsprechend 150 mg Ranitidin).

Die sonstigen Bestandteile sind:
Calciumhydrogenphosphat
mikrokristalline Cellulose
Hypromellose
Lactose-Monohydrat
Macrogol 4000
Magnesiumstearat (Ph.Eur.)
Maisstärke
Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.)
hochdisperses Siliciumdioxid
Farbstoffe: Titandioxid (E 171)
Eisen(III)-hydroxid-oxid (E 172)

Wie Ranitic® 150 mg akut aussieht und Inhalt der Packung:

Ockerfarbene, runde, beidseitig gewölbte Filmtablette mit einer einseitigen Bruchkerbe.

Ranitic® 150 mg akut ist in Packungen mit 10 (N1) Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

HEXAL AG
Industriestraße 25
83607 Holzkirchen
Tel.: (08024) 908-0
Fax: (08024) 908-1290
e-mail: service@hexal.com

Hersteller

Salutas Pharma GmbH,
ein Unternehmen der HEXAL AG
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben

Hersteller:
Salutas Pharma GmbH

 

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